erkenntniswiderspruch.de Peter Blickensdörfer · Herausgeber
Europa-Kritik
Wissenschaftliche Blogwerkstatt
Problem der Suche nach Ein-Europa

Peter Blickensdörfer

Peter Blickensdörfer – Jahrgang 1939,

Herausgeber des Blogs WISSENSCHAFTLICHE BLOGWERKSTATT.

Motiv und Grundlage für die Herausgabe sind die unauslöschlich in das Gedächtnis seiner Empfindungen eingebrannten lebensfeindlichen Ereignisse des 2. Weltkrieges und die der Nachkriegszeit. Sie verbanden sich zu seinem ehernen Wunsch nach einem friedlichen Leben.

Weil aber weiterhin Kriege in der Welt stattfanden und noch stattfinden und stets mannigfaltige Erklärungen, wie diese zu verhindern wären, diese Kriege jedoch nicht verhinder(te)n, ja Kriege scheinbar zum Leben, zum Zusammenleben der Menschen gehören und deshalb jeder Gedanke an ein friedliches Leben als absurd zu verstehen ist, wurde dieser Gegensatz auch zu seinem Widerspruch. Dieser Widerspruch wurde zum Begleiter seines Lebens und richtete sich immer mehr darauf, dass den Erkenntnissen der Menschheit von den Ursachen dieses Gegensatzes und wodurch er aufgelöst wird oder werden kann, widersprochen wird.

Seine Lebenserfahrungen von fast 40 Jahren in der Deutschen Demokratischen Republik, und als „Sozialist“, einerseits und weiteren 25 Jahren in Deutschland und als „Kapitalist“ andererseits, verbanden seine Auseinandersetzungen mit diesem Erkenntnis-Widerspruch und den veröffentlichten, mannigfach erschienenen Lebensgegensätzen der Menschheit.

Die Fülle der Erscheinungen des Lebens, des Zusammenlebens der Menschen und der niedergeschriebenen Gedanken dazu, und dass diese Erscheinungen immer mehr auch als die von einer Selbstzerstörung der Menschheit zu verstehen seien, drängten ihn geradezu, seinen Widerspruch auch in seiner Denkschrift Denken wider das herrschende Verständnis zu manifestieren.

Er versteht diese Denkschrift und bietet sie jetzt der WISSENSCHAFTLICHE BLOGWERKSTATT als Grundlage wissenschaftlichen Werkens für ein Überwinden des herrschenden Verständnisses von der Alternativlosigkeit des Zustands der Menschheitsentwicklung an.

Denken wider das herrschende Verständnis Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV) Baden-Baden 2015

Inhalt

1. Vorworte 1

2. Das Problem 8

3. Der Erkenntnis-Widerspruch 15

3.1. Zur Logik des Erkenntnis-Widerspruchs 15

3.2. Herrschendes Verständnis und Erkenntnis-Widerspruch 24

4. Entwicklung und Widerspruch 29

4.1. Widerspruch und herrschendes Verständnis 29

4.2. Zur Charakteristik des Entwicklungsverständnisses 33

5. Sein – Wirklichkeit und Ideologie 47

5.1. Wirklichkeit zur Kenntnis nehmen 47

5.2. Wirklichkeit und Wahrheit 50

5.3. Das Zur-Kenntnis-Nehmen 56

5.3.1. Wahrnehmen 56

5.3.2. Erkennen 57

5.3.3. Bewusstwerden 58

5.4. Denken 60

5.5. Geist und Materie 69

5.6. Die Relativität der Erscheinungen 74

5.7. Ideologie 80

6. Beziehungen und Verhältnisse 88

6.1. Reaktionen und Beziehungen 88

6.2. Verhalten und Verhältnisse 97

6.3. Energien des Lebens 105

6.4. Tätigsein/Tätigkeit 113

7. Arbeit 137

7.1. „Arbeit“ – „arbeitslos“ 141

7.2. Beschäftigung, Erwerbstätigkeit, „Arbeit“147

7.3. Arbeit – das charakteristische Merkmal 159

7.4. Gesellschaftliche Tätigkeit 164

7.5. Die Tätigkeit des Denkens 177

8. Kapital 191

8.1. „Ware“ 203

8.2. „Wert“ und „Mehrwert“ 213

8.2.1. Mehr – Wert 222

8.2.2. „Wert“ und „Gebrauchswert“ 242

8.2.3. „Mehrwert“ und Ausbeutung 267

8.3. „Kapital“ und „Geld“ 293

8.3.1. „Geld“ – „Ware Geld 299

8.3.2. Geldware 312

8.3.3. „Kapital“/ „Geldkapital“ 326

9. Reproduktion & Evolution 352

9.1. Leben 352

9.2. Der Mensch 355

9.3. Reproduktion und Produktion, Reproduzieren und Produzieren 388

9.3.1. Lebensreproduktion, Produzieren und Reproduzieren von Leben 390

9.3.2. Lebensenergie 398

9.3.3. Aneignung ohne Äquivalent, Ausbeutung 407

9.4. Produktionsmittel und Produktionsbedingungen 422

9.5. Produktivkraft und Produktivität 427

9.5.1. Änderungen von „Produktivität“ und Ausbeutung 449

9.5.2. „Produktivität“ – Wissenschaft & Technik/Technologie 471

9.5.3. „Produktivität“ und „Produktionsverhältnisse“ 481

9.6. „Produktionsverhältnisse“ und „Produktionsweise“ 495

9.7. Produktivität – Evolution 511

10. Gesellschaft und Demokratie 522

10.1. Gesellschaft und Gemeinschaft 522

10.2. Gesellschaftsordnungen 535

10.3. Macht und Demokratie 550

10.3.1. Macht und Recht 563

10.3.2. Macht und Gewalt 565

10.3.3. Recht 583

10.3.4. Menschenrecht(e) 594

10.3.5. Demokratie und Verfügungsmacht 624

10.3.6. Freiheit 632

10.3.7. Demokratie 643

11. Verändern, Änderung 662

11.1. Ethos des Veränderns und Bewahrens 664

11.2. Verändern und Gesetzlichkeiten 679

11.3. Große bewegende Kräfte, Revolution 696

11.4. Globale Änderung 729

11.4.1. Gegensatz von („Geld-) Kapital“ und Geldware 753

11.5. Änderung des Gegensatzes von „Geldkapital“ und Geldware 763

12. Endnoten 780