Dazu beziehen wir unser Verständnis von Reproduktion als ein System und von der eines Systems reversiblen Zustandes ein. Eines Systems mit den Elementen Mensch und Natur und deren eine Struktur bildenden Beziehungen und Verhältnisse, also die Reproduktion deren das System bestimmenden charakteristischen Zusammenhänge und resultierenden Eigenschaften und Folgen für dessen Aufrechterhaltung“[1]
„Es ist das in diesen mannigfachen Erscheinungen feststellbare charakteristische Merkmal ihrer mannigfach erscheinenden Tätigkeit des mannigfach erscheinenden Veränderns ihres Lebens, ihres Zusammenlebens, der Mittel und Bedingungen dafür und deren Produzieren und Reproduzieren, nämlich das Umsetzen von immer mehr freier Lebensenergie als die natürliche Lebensreproduktion (in Agrikultur) der Menschen bedingt, also das Auflösen des Kausalzusammenhanges zwischen ihrer natürlichen Lebensreproduktion und den natürlichen Mitteln und Bedingungen der Erde, zwischen ihrem Tätigsein und ihrer Tätigkeit. Es ist als das charakteristische Merkmal des mannigfach erscheinenden Verhaltens der Menschen zum (Erden-)Leben feststellbar.
Mit diesem charakteristischen Merkmal ihres Verhaltens ändern sie charakteristische Erscheinungen ihrer Verhältnisse. Dieses charakteristische Merkmal ihres Verhaltens ist also nur scheinbar bedingt durch das Gebundensein des Menschen natürlicher Lebensreproduktion an einen bestimmten zu kultivierenden Teil der Erde, durch das Gebundensein an die Mittel und Bedingungen der Erde. Nur scheinbar der Menschheit Schicksal.
Das charakteristische Merkmal des Verhaltens der Menschen ist aber nicht schicksalhaft, nicht gottgewollt oder durch ein höheres Prinzip bedingt. Es ist bedingt durch den kausalen Zusammenhang ihres Tätigsein und ihrer Tätigkeit, deren Beziehungen und Verhältnisse auf und mit einem bestimmten Teil der Erde, mit und in denen sie in Agrikultur leben, Zusammenleben.“[2]
[1] Peter Blickensdörfer „Europas Reproduktion Suche nach Ein-Europa – zum Verstehen deren Problem Deutscher Wissenschafts-Verlag 2026
[2] Peter Blickensdörfer „Denken wider das herrschende Verständnis“ Deutscher Wissenschafts-Verlag 2015
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